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Anhang
Wörtliche Übersetzung des Artikels "Chaos statt Musik"(Schdanow, Andrej: Über Kunst und Wissenschaft, Berlin (DDR), 1951, nach Fechtner, S. 60 ff, hier betitelt : "Wirrwarr statt Musik):"Im Zusammenhang mit dem Wachstum der Kultur in unserem Lande hat das Bedürfnis nach guter Musik zugenommen. Niemals und nirgendwo haben die Komponisten so ein dankbares Publikum gehabt. Die Volksmassen erwarten schöne Lieder, aber zugleich auch gute Instrumentalwerke und Opern. Manche Theater servieren dem sowjetischen Publikum, das höhere kulturelle Ansprüche stellt, D. Schostakowitschs Oper Lady Macbeth von Mzensk als etwas Neues, als eine große Errungenschaft. Eine diensteifrige Musikkritik hebt diese Oper in den Himmel und überschüttet sie lärmend mit Ruhm. Statt einer sachlichen und ernsthaften Kritik, die ihm in seiner weiteren Arbeit von Nutzen sein könnte, bekommt der junge Komponist nur enthusiastische Komplimente zu hören. Von der ersten Minute an verblüfft den Hörer in dieser Oper die betont disharmonische, chaotische Flut von Tönen. Bruchstücke von Melodien, Keime einer musikalischen Phrase versinken, reißen sich los und tauchen erneut unter im Gepolter, Geprassel und Gekreisch. Dieser "Musik" zu folgen, ist schwer, sie sich einzuprägen unmöglich. Das gilt für fast die ganze Oper. Auf der Bühne wird der Gesang durch Geschrei ersetzt. Gerät der Komponist gelegentlich in die Bahn einer einfachen und verständlichen Melodie, so stürzt er sich sofort wieder, als wäre er erschrocken über ein solches Unglück, in das Labyrinth des musikalischen Chaos, das stellenweise zur Kakophonie wird. Die Ausdruckskraft, die der Hörer erwartet, wird durch einen wahnwitzigen Rhythmus ersetzt. Durch musikalischen Lärm soll Leidenschaft zum Ausdruck kommen. Der Grund für all das liegt nicht in der mangelnden Begabung des Komponisten, nicht in seinem Unvermögen, einfache und starke Gefühle in der Musik auszudrücken. Diese absichtlich "verdrehte" Musik ist so beschaffen, daß in ihr nichts mehr an die klassische Opernmusik erinnert und sie mit symphonischen Klängen, mit der einfachen, allgemeinverständlichen Sprache der Musik nichts mehr gemein hat. Das ist eine Musik, die nach dem gleichen Prinzip der Negierung der Oper aufgebaut ist, nach dem die "linke" Kunst überhaupt im Theater die Einfachheit, den Realismus, die Verständlichkeit der Gestalt, den natürlichen Klang des Wortes negiert. Diese Musik kommt einer Übertragung der noch um ein Vielfaches gesteigerten negativen Züge des Meyerholdschen Theaters auf die Oper gleich. Das ist die "linke" Zügellosigkeit an Stelle einer natürlichen, menschlichen Musik. Die Fähigkeit guter Musik, die Massen mitzureißen, wird hier kleinbürgerlichen, formalistischen Anstrengungen und der Verkrampfung geopfert, damit man mit den Methoden der Originalitätshascherei Originalität vortäuschen kann. Dies ist ein Spiel mit ernsthaften Dingen, das übel ausgehen kann. Die Gefahr einer solchen Richtung in der Sowjetmusik liegt klar auf der Hand. Die "linke" Entartung in der Oper hat den gleichen Ursprung wie die "linke" Entartung in der Malerei, der Dichtung, der Pädagogik und der Wissenschaft. Das kleinbürgerliche "Neuerertum" führt zur Loslösung von der wahren Kunst, der wahren Wissenschaft und der wahren Literatur. Der Komponist der Lady Macbeth von Mzensk mußte die nervöse, verkrampfte, epileptische Musik des Jazz entlehnen, um seinen Helden Leidenschaft zu verleihen. Während sich unsere Kritik - und damit auch die Musikkritik - vor dem Sozialistische Realismus verneigt, setzt uns die Bühne mit Schostakowitschs Werk gröbsten Naturalismus vor. Die Kaufleute und das Volk - alle werden stumpf und grausam dargestellt. Die Kaufmannsfrau, die durch Mord Reichtum und Macht gewinnt, wird als ein Opfer der bürgerlichen Gesellschaft vorgestellt. Leskows Geschichte bekommt eine Sinnlichkeit, die sie eigentlich nicht hat. Und das alles ist grob, primitiv und vulgär. Die Musik ächzt und stöhnt, keucht und gerät außer Atem, um die Liebesszenen möglichst natürlich darzustellen. Und die "Liebe" wird in der ganzen Oper in der vulgärsten Weise breitgetreten. Das Doppelbett des Kaufmanns steht als Mittelpunkt auf der Bühne. Auf dem Bett werden alle "Probleme" gelöst. Im selben grob naturalistischen Stile wird auch der Tod durch vergiften gezeigt, ebenso die Prügelszene. Der Komponist hat sich offensichtlich nicht die Aufgabe gestellt, dem Gehör zu schenken, was die sowjetischen Opernbesucher von der Musik erwarten und in ihr suchen. Als hätte er bewußt seine Musik chiffriert, alle Töne in ihr so durcheinandergebracht, daß sie nur für Ästheten und Formalisten, die ihren gesunden Geschmack verloren haben, genießbar bleibt. Er ignoriert die Forderung der sowjetischen Kultur, Grobheit und Primitivität aus allen Bereichen des sowjetischen Lebens zu verbannen. Diese Lobpreisung kaufmännischer Wollüstigkeit bezeichnen einige Kritiker als Satire. Hier kann in keiner Weise von Satire die Rede sein. Mit allen Mitteln sowohl der musikalischen als auch der dramatischen Ausdrucksfähigkeit ist der Autor bestrebt, die Sympathien des Publikums für die groben und vulgären Bestrebungen und Taten der Kaufmannsfrau Katerina Ismailowa zu gewinnen Lady Macbeth erfreut sich eines großen Erfolges bei der ausländischen Bourgeoisie. Vielleicht wird die Oper gelobt, weil sie so absolut unpolitisch und verwirrend ist. Läßt sich das nicht damit erklären, daß diese zappelige, kreischende, neurotische Musik den perversen Geschmack der Bourgeoisie kitzelt? Unsere Theater wandten nicht wenig Arbeit auf, um die Oper von Schostakowitsch in Szene zu setzen. Die Darsteller zeigten bedeutendes Talent in der Überwindung des Lärms, des Schreiens und des Kreischens des Orchesters. Durch dramatisches Spiel versuchten sie, die melodische Dürftigkeit der Oper auszugleichen. Leider traten dadurch ihre grob - naturalistischen Eigenschaften nur noch klarer hervor. Das talentierte Spiel verdient Anerkennung, die verausgabten Kräfte - Bedauern."
AbbildungsverzeichnisZum ABSCHNITT II: Analytischer TeilTypische Motive im Schaffen SchostakowitschsZur Sonate Nr. 1 Op. 12Thema 1 Variante des Motivs g (wie ab Takt 113 verwendet) Übersichtstabelle zur Klaviersonate Nr. 1
Zur Sonate Nr. 2, Op 61, 1. SatzThema 1 Beispiel für Bitonalität Takt 45f.
2. SatzMotiv a
3. SatzMotiv a Ausschnitt 6. Variation (ab Takt 178) Überleitung zur 7. Variation (ab Takt 233)
WerkeverzeichnisDie Angaben werden nach folgender Systematik aufgeführt: Kategorie als Überschrift, Opuszahl, Titel, Textautor(en), Regisseur, Jahr der Entstehung. Die Systematik folgt dabei, obwohl hinsichtlich Aufführungsdaten u.ä. verkürzt, Meyer, S.587ff
OPERNohne Opus: Die Zigeuner, Alexander Puschkin , 1919/20 Opus 15: Die Nase, Jewgeni Samjatin, Georgi Ionin, Alexandr Preis und Dmitri Schostakowitsch, nach Nikolai Gogol, 1927 Opus 29: Lady Macbeth von Mzensk, Alexandr Preis, Dmitri Schostakowitsch, 1930-1932 ohne Opus: Der große Blitz (unvollendet), Nikolai Assejew, 1933 Opus 36: Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda, Opernfragment, Dmitri Schostakowitsch nach Alexandr Puschkin, 1934 Opus 63: Die Spieler, unvollendet, nach Nikolai Gogol, 1941 Opus 114: Katerina Ismailowa, (2.Fassung der Oper Lady Macbeth von Mzensk) 1956-1963
BALETTEOpus 22: Das goldene Zeitalter, Alexandr Iwanowski, 1929/30 Opus 27: Der Bolzen, Wladimir Smirnow, 1930/31 Opus 39: Der helle Bach, Fjodor Lopuchow, Adrian Piotrowski, 1934/35
OPERETTEOpus 105: Moskau-Tscherjomuschki. Wladimir Mass, Michail Tscherwinski, 1957/58
ORCHESTERWERKEOpus 1: Scherzo fis-Moll, 1991/20 Opus 3: Thema mit Variationen B-Dur, 1921/22 Opus 7: Scherzo Es-Dur, 1923/24 Opus 10: Sinfonie f-Moll Nr.1, 1923-1925 Opus 14: siehe Werke für Chor und Orchester ohne Opus: Fragmente für Orchester, 1. Allegro, 2. Intermezzo,1927 Opus 23: Ouvertüre und Finale zur Oper "Armer Kolumbus" von Erwin Dressel, 1929 Opus 20: siehe Werke für Chor und Orchester Opus 42: Fünf Fragmente für Orchester, 1935 Opus 43: Sinfonie c-Moll Nr. 4, 1935/36 Opus 47: Sinfonie d-moll Nr. 5, 1937 Opus 54: Sinfonie h-Moll Nr. 6, 1939 Opus 60: Sinfonie C-Dur Nr. 7, 1941 ohne Opus: Marsch für Blasorchester, 1941 Opus 65: Sinfonie c-Moll Nr. 8, 1943 Opus 70: Sinfonie Es-Dur Nr. 9, 1945 Opus 96: Festliche Ouvertüre A-Dur, 1947 Opus 93: Sinfonie e-Moll Nr. 10, 1953 Opus 103: Sinfonie g-Moll Nr. 11, 1956/57 ohne Opus: Das Glockenspiel von Noworossisk, 1960
Opus 113: siehe Werke für Chor und Orchester Opus 115: Ouvertüre über russische und kirgisische Themen C-Dur; 1963 Opus 130: Trauer- und Triumphpräludium zum Gedenken an die Helden der Schlacht von Stalingrad, 1967 Opus 131: Sinfonisches Poem „Oktober" c-Moll, 1967 Opus 135: siehe Werke für Singstimme und Orchester Opus 139: Marsch der sowjetischen Miliz für Blasorchester, 1970 ohne Opus: Interwidwnije, 1971 Opus 141:Sinfonie A-Dur Nr.15, 1971
KONZERTEOpus 35: Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll, 1933 Opus 77: Konzert für Violine und Orchester a-Moll Nr. 1, 1947 Opus 102: Konzert für Klavier und Orchester F-Dur Nr.2, 1957 Opus 107: Konzert für Violoncello und Orchester Es-Dur Nr.1, 1959 Opus 126: Konzert für Violoncello und Orchester G-Dur Nr.2, 1966 Opus 129: Konzert für Violine und Orchester cis-Moll Nr.2, 1967
SUITENOpus 15a: Suite aus der Oper Die Nase, 1927/28 Opus 22a: Suite aus dem Ballett Das Goldene Zeitalter, 1929-1932 Opus 27a: Suite aus dem Ballett Der Bolzen, 1931 Opus 30a: Suite aus der Filmmusik Goldene Berge, 1935 Opus 32 a: Suite aus der Musik zum Schauspiel Hamlet, 1932 Opus 38: Suite für Jazzorchester Nr.1, 1935 ohne Opus: Suite für Jazzorchester Nr.2, 1938 Opus39a: Suite aus dem Ballett Der helle Bach, 1945 Opus 75a: Suite aus der Filmmusik Die junge Garde, 1964 Opus 76a: Suite aus der Filmmusik Pirogow , 1964 Opus 78a: Suite aus der Filmmusik Mitschurin, 1964 Opus 80a: Suite aus der Filmmusik Begegnung an der Elbe Opus 82a: Suite aus der Filmmusik Der Fall von Berlin, 1949 ohne Opus: Ballettsuiten Nr.1-4, 1949-1953 Opus 89a: Fragmente der Filmmusik Das unvergessliche Jahr,1919, 1955 Opus 97a: Fragmente der Filmmusik Die Pferdebremse, 1955 Opus 99a: Fragmente der Filmmusik Die erste Staffel, 1956 Opus 85a: Suite aus der Filmmusik Belinski, 1960 Opus 50a: Fragmente aus der Filmmusik Trilogie über Maxim, 1961 Opus 111a: Suite aus der Filmmusik Drei Tage - drei Nächte, 1961 Opus 116a: Suite aus der Filmmusik Hamlet, 1964 Opus 120a: Fragmente aus der Filmmusik Ein Jahr wie ein Leben, 1965
KAMMERMUSIKOpus 8: Trio für Klavier, Violine und Violoncello C-Dur Nr.1, 1923 Opus 9: Drei Stücke für Violoncello und Klavier, 1923/24 Opus 11: Zwei Stücke für Streichoktett, 1924/25 (Opus 36): Zwei Stücke für Streichquartett, 1931 Opus 40: Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll, 1934 ohne Opus: Moderato für Violoncello und Klavier, 1934? Opus 49: Streichquartett C-Dur Nr. 1, 1938 Opus 57: Quintett für Klavier und Streichquartett g-Moll, 1940 (Opus 59): Drei Stücke für Violine solo, 1940 Opus 67: Trio für Klavier, Violine und Violoncello e-Moll Nr. 2, 1944 Opus 68: Streichquartett A-Dur Nr. 2, 1944 Opus 73: Streichquartett F-Dur Nr. 3, 1946 Opus 83: Streichquartett D-Dur Nr. 4, 1949 Opus 92: Streichquartett B-Dur Nr. 5, 1952 Opus 101: Streichquartett G-Dur Nr. 6, 1956 Opus 108: Streichquartett fis-Moll Nr. 7, 1960 Opus 110: Streichquartett c-Moll Nr. 8, 1960 Opus 117: Streichquartett Es-Dur Nr. 9, 1964 Opus 118: Streichquartett As-Dur Nr. 10, 1964 Opus 122: Streichquartett f-Moll Nr. 11, 1966 Opus 133: Streichquartett Des-Dur Nr.12, 1968 Opus 134: Sonate für Violine und Klavier G-Dur, 1968 Opus 138: Streichquartett b-Moll Nr. 13, 1970 Opus 142: Streichquartett Fis-Dur Nr. 14, 1973 Opus 144: Streichquartett es-Moll Nr. 15, 1974 Opus 147: Sonate für Viola und Klavier C-Dur, 1975
Klavierwerkeohne Opus: Menuett, Präludium und Intermezzo, um 1920 Opus 2: Acht Präludien für Klavier, 1919-.1921 Opus 5: Drei phantastische Tänze, 1923 Opus 12: Klaviersonate Nr. 1; 1926 Opus 13: Aphorismen, 1927 Opus 34: 24 Präludien, 1934 ohne Opus: Polka aus dem Ballett Das goldene Zeitalter, 1935 ohne Opus: Fugen, 1934 Manuskript Opus 61: Klaviersonate Nr.2, 1943 Opus 69: Notenbuch eines Kindes, 1945 Opus 87: 24 Präludien und Fugen, 1952 ohne Opus: Puppentänze; 1951 ohne Opus: Drei Variationen für den Zyklus Variationen über ein Thema von Glinka, 1957 ohne Opus: Mursilka, veröffentlicht 1983
Werke für zwei KlaviereOpus 6: Suite fis-Moll, 1925 (Opus 81:) Heiterer Marsch D-Dur, 1949 Opus 94: Concertino a-Moll, 1953 ohne Opus: Tarantella; um 1954 ohne Opus: Präludium Des-Dur, 1954
Werke für Chor und OrchesterOpus 4: Zwei Fabeln nach Krylow, 1921/22 Opus 14: Sinfonie Nr.2 H-Dur "An den Oktober", Text: Alexandr Besymenski, 1927 Opus 20: Sinfonie Es-Dur Nr.3 "Der 1. Mai", SemjonKirsanow, 1929 Opus 74: Poem von der Heimat; Leonid Radin, Pjotr Parfenow, Boris Kornilow, Wassili Lebedew-Kumatsch, 1947 Opus 81: Das Lied von den Wäldern, Jewgeni Dolmatowski, 1949 Opus 90: Über unserer Heimat strahlt die Sonne, Jewgeni Dolmatowski, 1953 Opus 113: Sinfonie b-Moll Nr.13, Text: Jewgeni Jewtuschenko, 1962 Opus 119: Die Hinrichtung des Stepan Rasin, Jewgeni Jewtuschenko, 1964
Werke für Chor a cappellaOpus 88: Zehn Poeme nach Worten revolutionärer Dichter vom Ende des 19. Und Anfang des 20. Jahrhunderts, 1951 Opus 104: Zwei Bearbeitungen russischer Volkslieder, 1957 Opus 136: Die Treue. Acht Balladen nach Versen von Jewgeni Dolmatowski, 1970
Werke für Singstimme und OrchesterOpus 21: Sechs Romanzen nach Texten japanischer Dichter, 1928-1931 ohne Opus: Drei Romanzen nach Puschkin, 1940 Opus 62a: Sechs Romanzen nach Versen englischer Dichter, 1943 ohne Opus: Acht englische und amerikanische Volkslieder, verschiedene Texter,1944 Opus 79a: Aus der jüdischen Volkspoesie, verschiedene Texter, 1964 Opus 135: Sinfonie g-Moll Nr. 14, verschiedene Texter, 1969 Opus 140: Sechs Romanzen für Baß und Orchester, 1971 Opus 143a: Sechs Romanzen nach Worten von Marina Zwetajewa, 1974 Opus 145a: Suite nach Worten von Michelangelo, 1974
Werke für Singstimme und KlavierOpus 4: Zwei Fabeln nach Krylow, 1922 Opus 21: Sechs Romanzen nach Texten japanischer Dichter, 1928-1931 ohne Opus: Madrigal für Singstimme und Klavier, 1933 Opus 46: Vier Romanzen nach Puschkin, 1936 ohne Opus: 27 Romanzen und Lieder von verschiedenen Komponisten, bearbeitet für Soldatenkonzerte, 1941 Opus 62: Sechs Romanzen nach Versen englischer Dichter, 1943 Opus 72: Zwei Lieder für Singstimme und Klavier, Michail Swetlow, 1945 Opus 79: Aus der jüdischen Volkspoesie, 1955 Opus 84: Zwei Romanzen nach Worten von Lermontow, 1950 Opus 86: Vier Lieder für Singstimme und Klavier, Jewgeni Dolmatowski, 1951 ohne Opus: Griechische Lieder, 1954 Opus 91: Vier Monologe nach Worten von Puschkin, 1952 Opus 98: Fünf Romanzen für Baß und Klavier, Jewgeni Dolmatowski, 1954 Opus 100: Spanische Lieder, 1956 Opus 109: Satiren, Sascha Tschorny, 1960 Opus 121: Fünf Romanzen nach Worten aus der Zeitschrift "Krokodil" Nr.24 vom 30.August 1965, 1965 Opus 123: Vorwort zu meinem GesamtOEuvre und einige kurze Gedanken hinsichtlich dieses Vorworts, Dimitri Schostakowitsch , 1966 Opus 128: "Frühling, Frühling" - Romanze auf Verse von Alexandr Puschkin; 1967 Opus 143: Sechs Romanzen nach Worten von Marina Zwetajewa, 1973 Opus 145: Suite nach Worten von Michelangelo, 1974 Opus 146: Vier Gedichte des Hauptmanns Lebjadkin, Fjodor Dostojewski, 1975 ohne Opus: Es gab Küsse, Jewgeni Dolmatowski, 1954? ohne Opus: zahlreiche Massenlieder, komponiert in den vierziger und fünfziger Jahren
Verschiedene Vokalwerkeohne Opus: Zehn russische Volkslieder, 1951 ohne Opus: Antiformalistisches Rajok, Dimitri Schostakowitsch,1948-1957 Opus 127: Sieben Romanzen nach Worten von A. Blok, 1967
Film - und SchauspielmusikOpus 18: Musik zu dem Film "Das neue Babylon", Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg, 1929 Opus 19: Musik zu dem Theaterstück "Die Wanze", Wladimir Majakowski, 1929 Opus 24: Musik zu dem Theaterstück "Der Schuß", Alexandr Besymenski, 1929 Opus 25: Musik zu dem Theaterstück "Neuland", A. Gorbenko und Nikolai Lwow, 1929 Opus 26: Musik zu dem Film "Allein", Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg, 1930 Opus 28: Musik zu dem Theaterstück "Regiere, Britannia", Adrian Piotrowski, 1931 Opus 30: Musik zu dem Film °Goldene Berge", Sergei Jutkewitsch, 1931 Opus 31: Musik zu der Zirkusrevue "Der bedingte Ermordete", 1931 Opus 32: Musik zu der Tragödie "Hamlet", William Shakespeare, 1931/32 Opus 33: Musik zu dem Film "Der Gegenplan", Friedrich Ermler und Sergei Jurkewitsch, 1932 Opus 36: Musik zu dem Film "Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda", nicht aufgeführt, vgl. Opern Opus 37: Musik zu dem Schauspiel "Menschliche Komödie", Pawel Suchotin nach Honoré de Balzac, 1933/34 Opus 38: Musik zu dem Film "Liebe und Haß", Albert Gendelschtein, 1934 Opus 41: Musik zu dem Film "Maxims Jugend", Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg, 1934/35 Opus 41a:Musik zu dem Film "Freundinnen", Leo Arnschtam, 1934/35 Opus 44: Musik zu dem Schauspiel "Sei gegrüßt, Spanien", Alexandr Afinogenow, 1936 Opus 45: Musik zu dem Film "Maxims Rückkehr", Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg, 1936/37 Opus 48: Musik zu dem Film "Wolotschajewer Tage", Georgi und Sergei Wassiljow, 1936/37 Opus 50: Musik zu dem Film "Die Wyborg-Seite", Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg Opus 51: Musik zu dem Film "Freunde", Leo Arnschtam, 1938 Opus 52: Musik zu dem Film "Der große Staatsbürger I", Friedrich Ermler, 1937 Opus 53: Musik zu dem Film "Mann mit Gewehr", Sergei Jutkewitsch, 1938 Opus 55: Musik zu dem Film "Der große Staatsbürger II", Friedrich Ermler, 1939 Opus 56:Musik zu dem Film "Das dumme Mädchen", Michail Zechanowski, 1939 Opus 58a: Musik zu der Tragödie "König Lear" von William Shakespeare, 1940 Opus 59: Musik zu dem Film "Ein Billett V. Zone", Klimenti Minz, 1940 Opus 63: Heimatliches Leningrad, 1942 Opus 64: Musik zu dem Film "Soja", Leo Arnschtam, 1944 Opus 66: Musik zu dem Ensembleprogramm "Der russische Strom", 1944 Opus 71: Musik zu dem Film "Einfache Menschen", Grigori Kosinzew und Leonid Trauberg, 1945 Opus 75: Musik zu dem Film "Junge Garde", Sergei Gerassimow, 1947/48 Opus 76: Musik zu dem Film "Pirogow", Grigori Kosinzew, 1947 Opus 78: Musik zu dem Film "Mitschurin", Alexandr Dowschenko, 1948 Opus 80: Musik zu dem Film "Begegnung an der Elbe", Grigori Alexandrow, 1948 Opus 82: Musik zu dem Film "Der Fall von Berlin", Michail Tschiaureli, 1950 Opus 85: Musik zu dem Film "Belinski", Grigori Kosinzew, 1950 Opus 89: Musik zu dem Film "Das unvergessliche Jahr", Michail Tschiaureli, 1951 Opus 95: Musik zu dem Film "Einheit", Joris Ivens, 1954 Opus 97: Musik zu dem Film "Die Pferdebremse", Michail Kalatosow, 1956 Opus 99: Musik zu dem Film "Die erste Staffel", Michail Kalatosow, 1960 Opus 111: Musik zu dem Film "Fünf Tage - Fünf Nächte", Leo Arnschtam, 1960 Opus 116: Musik zu dem Film "Hamlet", Grigori Kosinzew, 1963/64 Opus 120: Musik zu dem Film "Ein Jahr wie ein Leben", Grigori Roschal, 1965 Opus 132: Musik zu dem Film "Sofia Perowskaja", Lew Arnschtam , 1967 Opus 137:Musik zu dem Film "König Lear", Grigori Kosinzew, 1970
Transkriptionen und Orchestrierungenohne Opus: Instrumentation der Romanze "Ich harrte lange dein" von Nikolai Rimski-Korsakow, 1921 Opus 16: Tahiti-Trott, Orchestertranskription des Foxtrotts "Tea for Two" von Vincent Youmans, 1928 Opus 17: Zwei Stücke von Domenico Scarlatti, Transkription für Blasorchester, 1928 ohne Opus: Instrumentation der Ouvertüre zur Schauspielmusik "Die grüne Zunft", Iwan Dserschinski, 1931 ohne Opus: Bearbeitung der "Psalmensymphonie" von Igor Strawinsky für Klavier zu vier Händen, Dreißiger Jahre ohne Opus: Instrumentation der "Internationale", 1937 ohne Opus: Instrumentation der Operette "Wiener Blut" von Johann Strauß, 1938 Opus 58: Instrumentation der Oper "Boris Godunow" von Modest Mussorgski, 1939/40 ohne Opus: Instrumentation der Polka "Vergnügungszug" von Johann Strauß, 1940 ohne Opus: Transkription des Liedes "Oh, gut" von Issaak Dunajewski, 1941 ohne Opus: Bearbeitung der Polka von Mili Balakirew, 1941 ohne Opus: Beendigung der Instrumentation der Oper "Rotschilds Geige" von Wenjamin Fleischman, 1944 Opus 106: Bearbeitung und Instrumentation des Volksdramas "Chowanschtschina" von Modest Mussorgski, 1958 ohne Opus: Instrumentation des Liederzyklus „Lieder und Tänze des Todes" von Modest Mussorgski, 1962 Opus 124: Instrumentation der Chöre von Alexandr Dawidenko,1962 Opus 125: Neuinstrumentation des Konzerts für Violoncello und Orchester a-Moll von Robert Schumann, 1963 ohne Opus: Neuinstrumentation des Konzerts für Violoncello und Orchester Nr. 1 von Boris Tischtschenko, 1969 ohne Opus: Bearbeitung der Serenade von Gaetano Braga (Skizze zur Oper Der schwarze Mönch), 1972 ohne Opus: Instrumentation des Liedes "Es war einmal ein König" von Ludwig van Beethoven, 1975
Verwendete Abkürzungenallg.- allgemein APM - Assoziation proletarischer Musiker ASM - Assoziation zeitgenössischer Musiker Bd.- Band bürgerl.- bürgerlich eigtl.- eigentlich ff - fortissimo fff - forte fortissimo Hrsg.- Herausgeber KPdSU- Kommunistische Partei der Sowjetunion NEP/NÖP- Neue ökonomische Politik polit.- politisch ppp - pianissimo RAPM- Russische Assoziation proletarischer Musiker Reg.- Regierung RFSR- Russische Föderale Sowjetrepublik SK- Sowjetischer Komponistenverband sozialist.- sozialistisch TL- Taschenlexikon UdSSR- Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken Wdh.- Wiederholung www- worldwideweb ZK- Zentralkomitee zw.- zwischen
LiteraturverzeichnisBerger, Karlhanns: Die Funktionsbestimmung der Musik in der Sowjetideologie, Otto Harrassowitz, Wiesbaden, 1963 Biesold, Maria: Dmitrij Schostakowitsch - Klaviermusik der neuen Sachlichkeit, Edition Musica et Claves, Wittmund, 1988 Brecht, Bertolt: Ausgewählte Gedichte, Suhrkamp, Frankfurt/Main, 1964/71986 Digel, Werner, Kwiattkowski, Gerhard (Hrsg.):Meyers Großes Taschenlexikon in 24 Bänden, Lexikonredaktion des Bibliographischen Instituts, Mannheim, Wien Zürich, 1983 Feuchtner, Bernd: "... Und Kunst geknebelt von der groben Macht..."-Dimitri Schostakowitsch, Sendler, Frankfurt/Main, 1986 Gerlach, Hannelore (Hrsg): Arbeitsheft 37 - Sowjetische Musik Betrachtungen und Analysen; Akademie der Künste der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin, 1984 Göschel, Heinz (Hrsg.) : BI Lexikon A bis Z in einem Band, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, Leipzig, 1983 Gojowy, Detlef: Schostakowitsch , Rowohlt TB , Reinbek bei Hamburg, 1983 Kopp, Karen: Form und Gehalt der Symphonien des Dmitrij Schostakowitsch , Verlag für systematische Musikwissenschaft, Bonn, 1990 Martynow, I.: Dmitrij Schostakowitsch, Verlag Bruno Henschel und Sohn, Berlin, 1947 Meyer, Krzysztof: Schostakowitsch - Sein Leben, sein Werk, seine Zeit, Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1995 Michels, Ulrich (Hrsg.): dtv - Atlas zur Musik, Bd. 1&2, Bärenreiter - Verlag, München,1977/101986 Schöffler; Herbert: Pons - Globalwörterbuch Englisch-Deutsch, Klett, Stuttgard, 1978/21980 Schostakowitsch , Dmitri: Erfahrungen, Meyer, Krzysztof; Hellmundt, Christoph (Hrsg.), Reclam, Leipzig, 1983 Schostakowitsch , Dmitri: Zeugenaussage - Die Memoiren des Dmitrij Schostakowitsch, Volchow, Solomon (Hrsg.), Albrecht Knaus Verlag, Hamburg, 1979 Seehaus, Lothar: Dmitrij Schostakowitsch - Leben und Werk; Florian Noetzel Verlag Heinrichshofen-Bücher", Wilhelmshaven, 1986 Siegmund-Schultze, Walther: Ziele und Aufgaben der sozialistischen Musikerziehung, VEB Breitkopf &Härtel Musikverlag, Leipzig, 1974 Wolter, Günter: Dmitri Schostakowitsch - Eine sowjetische Tragödie, Peter Lang, Frankfurt/M., Bern, New York, Paris, 1991
Internet - QuellenSoweit aus den Homepages ersichtlich sind Verfasser, Titel, Erstpublikation (wenn anderswo als im Internet), Ort der Veröffentlichung, Erscheinungsdatum, Internetadresse sowie Datum in Klammern) meines letzten Besuchs angegeben.
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MacDonald, Ian:„Do Not Judge Me Harshly"
in :Shostakovichiana, USA, 1988/95
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MacDonald, Ian: A Propaganda Play
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MacDonald, Ian: The Turning Point in :Shostakovichiana, USA, 1988/95
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MacDonald, Ian: Prokofiev, USA, 1988/95
http//:members.tripod.com/~DSCH/...
(Homepage verzweigt sich in diverse Themen)
Redrick: How Volkov faked Testemony,in: Redrick´s Musicological References
http//:www.az.com/~redrick/Testimony.html
Redrick: Shostakovich and Soviet Society, in: Redrick´s Musicological References
http//:www.az.com/~redrick/Soviet.html
Redrick: Overview - Reality check, in: Redrick´s Musicological References
http//:www.az.com/~redrick/Overview.html
Rijen, Onno van: Compositions by Dmitri Shostakovich, Niederlande,18.08.1996, Verwendetes NotenmaterialSchostakowitsch, Dmitri : Sonate Nr. 1 für Klavier, Op.12, Edition Sikorski, Hamburg1960 Schostakowitsch, Dmitri : Sonate Nr. 2 für Klavier, Op.61, Edition Sikorski, Hamburg1960
Verwendetes TonmaterialShostakovich, Dmitri:Piano Music · Colin Stone (Piano), Olympia, London, ©1996 OCD 574
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